Im Winter neue Stauden ziehen

Aus Wurzelstücken neue Stauden ziehen
Stauden wie Bärenklau, Herbst-Anemone, Kugel-Distel oder Orientalischer Mohn haben dicke, fleischige Wurzeln, die sich zur Vermehrung nutzen lassen („Wurzelschnittlinge“). Graben Sie dazu die Pflanzen in ihrer Ruhephase im Spätwinter aus, waschen Sie die Erde ab. Schneiden Sie bleistift- bis fingerdicke Wurzelstücke mit der Gartenschere ab – maximal jedoch ein Drittel der Wurzeln. Die Mutterpflanze anschließend wieder ins Beet setzen. Die abgetrennten Wurzeln werden in 5 bis 10 cm lange Teilstücke geschnitten – dabei die oberen Enden gerade und die unteren Spitzen schräg abschneiden. An einem kühlen Ort im Haus eintopfen und die Erde gleichmäßig feucht halten. Sobald sich an den jungen Stauden Triebspitzen zeigen, die Pflanzen hell stellen. Im Frühling können sie ins Staudenbeet umgesetzt werden.Immergrüne nicht austrocknen lassen
Immergrüne Kübelpflanzen im Freien, wie Buchs, verdunsten an sonnigen Tagen reichlich Wasser über ihre Blätter – auch bei Frosttemperaturen. Da die Erde gefroren ist, können die Wurzeln diesen Verlust nicht ausgleichen. Prüfen Sie deshalb regelmäßig, ob die Erde Ihrer Schützlinge feucht genug ist. Solange der Ballen nicht gefroren ist, gießt man bei Bedarf mit kaltem (nie mit angewärmtem!) Wasser.Stämme von jungen Obstbäumen schützen
Grundsätzlich sind unsere Obstbäume winterhart. Arten mit dunkler Rinde wie Aprikosen oder Pflaumenbäume sind jedoch vor allem in der Jugendphase (2 bis 8 Jahre) empfindlich gegen Rindenrisse in der kalten Jahreszeit. Dazu kommt es, wenn auf frostige Nächte sonnige Tage folgen. Die starken Temperaturschwankungen am Stamm lassen Risse entstehen. Schutz bieten Weißanstriche aus dem Fachhandel.Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressemitteilung von: BurdaLiving.net
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Bildquelle: Rainer Brückner‚© / pixelio.de