Der Spielplatz im eigenen Garten

Spielhaus, Baumhaus und Co.
Was für Erwachsene Tiny-Häuser sind, ist für ein Kind das Mini-Haus. In der Regel sind sie aus Kunststoff und mit einem Stecksystem versehen, sodass sie sogar etwas ältere Kinder allein auf- und wieder abbauen können.Erwachsene, die Holz bevorzugen, können mit dem Nachwuchs zusammen ein Blockbohlenhaus errichten. Die Seitenteile sind häufig vormontiert, was den Aufbau extrem erleichtert. Im Winter wird das Spielhaus zum Geräteschuppen umfunktioniert.
Ein Baumhaus zu bauen, ist gerade für Jungen ein Traum. Hierzu ist ein Baum nötig, dessen Tragfähigkeit im Vorfeld geprüft wird. Ist das nicht der Fall, besteht die Möglichkeit, den Baum via Pfählen zu stabilisieren. Das Abenteuer in luftiger Höhe können Väter zudem mit einer Rutsche oder einem Klettergerüst vervollständigen.
Trampolin mit Netz
Kindern und Erwachsenen macht es gleichermaßen Spaß, sich auf einem Trampolin auszutoben, was so ganz nebenbei auch die Erfahrung mit der Schwerkraft positiv beeinflusst. Für kleinere Kinder sind Trampoline mit kleiner Springfläche genau das Richtige, für ältere Jahrgänge eignet sich besser eine große Sprungfläche. Das Ganze bekommt Sicherheit, wenn die Fläche von einem Netz umgeben ist.Vor dem Kauf ist darauf zu achten, dass es sich um eine wetterfeste Variante handelt, die selbst im Winter im Garten stehen bleiben darf.
Kunststoff, Metall oder Holz?
Imprägnierte Hölzer sind in den ersten Jahren zwar wetterfest, mit den Jahren hinterlassen Regen, Frost und Schnee jedoch ihre Spuren. Dafür heizt sich Holz bei hohen Temperaturen nicht auf, sodass Kinder das Gerät das gesamte Jahr über nutzen können.Metall hingegen ist nicht in der Lage Temperaturen auszugleichen. Im Sommer kann ein Kind oftmals eine Rutsche nicht benutzen, da Metall schnell heiß wird. Spielgeräte aus Kunststoff sind nur in der Anschaffung kostengünstiger, die Haltbarkeit hingegen hält sich in Grenzen. Leuchtende Farben, die Kinder anziehen, bleichen bei Sonne relativ schnell aus, auch das Material wird mit der Zeit spröder.
Allerdings ist Plastik ungemein leicht und lässt sich einfach reinigen. Für Umweltbewusste bieten die Hersteller mittlerweile ökologische Alternativen an, die aus recyceltem Kunststoff gefertigt sind. Beim Kauf sollten Eltern darauf achten, dass das Spielzeug mit einem OS-Prüfzeichen versehen ist. Darüber hinaus ist es heute Usus, dass der TÜV regelmäßig Spielgeräte auf ihre Tauglichkeit sowie Sicherheit prüft.
Fallschutz nicht vergessen
Schaukeln sowie Rutschen sollten sicherheitshalber mit einem Fallschutz versehen werden. Hier bieten sich Sand, Kies oder auch ausgelegter Rindenmulch an. Faustregel ist: Je höher das Spielgerät, desto weicher muss der Untergrund ausfallen.Als Alternative eignen sich sogenannte Fallschutzmatten aus elastischem Gummigranulat. Die Matten schützen nicht nur, sondern taugen wiederum als Spielgerät, zum Beispiel beim Purzelbaumschlagen üben.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sollten Erwachsene gerade kleine Kinder immer im Auge behalten. Für Kinder unter drei Jahren gilt: Sie benötigen eine rundum die Uhr Aufsicht, nicht nur auf einem Spielplatz, sondern auch im eigenen Garten.
Quelle: Tipps24-Netzwerk - HR